
Jesus Christus spricht:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. (Johannes 11,25)
Weshalb wollen die Menschen ihm nicht glauben?
Wenn schon damals weder die römischen Soldaten noch seine Hasser, die religiöser Führer, seine Auferstehung mit Gegenbeweisen verleugnen konnten, weshalb sollte den Menschen heutzutage dieser Versuch gelingen?
Warum führten die Römer oder die Juden Jesu Leiche nicht durch die Strassen von Jerusalem, um der Welt ein für alle Mal zu zeigen, dass “das Gerücht” seiner Auferstehung ein Humbug sei? Genau so, wie die Pharisäer damals die äusserst billige Ausrede verbreiteten: “seine Jünger haben die Leiche gestohlen und versteckt”, bringen Kritikier auch heutzutage keine besseren Erklärungen, weshalb Jesus entweder nicht wirklich gestorben sein konnte oder eben nicht auferstand.
Ausschlaggebende Konsequenzen
Bemerkenswert ist, dass keine andere Person in der Menschheitsgeschichte solche Kontroversen hervorruft wie Jesus. Sein Tod und seine Auferstehung sind vielen Menschen ein Dorn im Auge. Klar, bliebe es bei einem bloss geschichtlichen Ereignis, könnte man es auch dabei belassen. Doch gerade weil sein Tod und seine Auferstehung äusserst bedeutsame Konsequenzen aufweisen, fühlen sich viele Menschen dabei unwohl.
Sein Tod am Kreuz zeugt davon, dass wir Sünder sind, dass wir seine Erlösung brauchen, dass wir zum Gott der Bibel umkehren müssen. Seine Auferstehung zeugt davon, dass er Macht über den Tod und der Hölle hat, dass er wieder kommt, um die Welt zu richten. Jeder Mensch wird eines Tages sein Leben vor ihm verantworten müssen.
Für dich und für mich
Tatsache bleibt: Das Grab Jesu ist leer. Christus ist auferstanden. Doch er starb für uns, weil er uns von unseren Sünden erretten möchte. Er stand für uns von den Toten auf, damit wir vor Gott gerecht werden können. Glauben wir seinen Worten? Kehren wir um zu Gott? Laden wir seinen Sohn in unser Leben ein, es neu zu machen? Bitten wir ihn um Vergebung? Lassen wir es zu, dass sein Blut uns rein macht von aller Schuld? Die Möglichkeit der Umkehr besteht – die Entscheidung liegt bei uns.
Ist es nicht erstaunlich, dass man den uralten vergilbten Dokumenten glauben schenkt, die über die Vergangenheit der Grossen und Kleinen, über Dynastien, Könige, Pharaonen und Herrschaften schrieben, doch wenn es zu den biblischen Wahrheiten kommt verwirft man dieses Dokument mit der Aussage: Das sind blosse Überlieferungen. Ja weiss denn der moderne, gebildete Mensch nicht, dass die Bibel aus mehreren glaubwürdigen und geprüften Dokumenten besteht?
Und wenn die Dokumente selber aussagen, dass das Grab Jesu leer und Christus auferstanden ist, hat denn das nicht eine bestimmte Konsequenz im Leben der Menschen? Wenn einer behaupten kann, dass er lebt und von den Toten auferstanden ist, ist er für mich glaubwürdiger als diejenigen, die grosse Worte redeten, dann gestorben sind und heute bloss nur noch als Legende dienen!
W. Bruderer